Wechsel an der Spitze der Panthers

Nach 17 Jahren gab es bei den Krefeld Panthers nun einen Wechsel an der Vereinsspitze. Gründungsmitglied Hartmut Oehmen trat von seinem Amt als 1. Vorsitzender zurück und machte damit den Weg frei für seinen Nachfolger Goran Milosevic.
„Ich habe den Verein nun eine halbe Ewigkeit geführt, doch in dieser Saison mußte ich leider erkennen, dass sich kaum etwas bewegte. Ich habe mit unzähligen Firmen gesprochen, doch die Resonanz blieb unter dem Strich unbefriedigend. Echte Unterstützung erhielten wir lediglich von der SWK, sowie der Sparkasse Krefeld. Ansonsten scheint der Krefelder Wirtschaft der Leistungssport in ihrer Stadt relativ egal zu sein. Folgerichtig hat sich in mir mehr und mehr eine gewisse Frustration breit gemacht und da ich einer positiven Entwicklung nicht im Wege stehen wollte, war der Rücktritt eine logische Konsequenz" so Oehmen bei seiner Amtsübergabe.

Der Nachfolger ist im Verein kein Unbekannter. Goran Milosevic lebt bereits seit 18 Jahren in Krefeld und unterstützt den Club schon seit einiger Zeit hinter den Kulissen. Mit frischem Elan und neuen Ideen wird er versuchen, dem Unternehmen „Basketball in Krefeld" neuen Schwung zu geben. „Es kann nicht sein, dass wir als Zweitligist nur 3x pro Woche trainieren können. Da ist die Stadt ganz einfach gefordert. Aber auch von Seiten der Industrie muß mehr kommen. Basketball ist bei den Jugendlichen Trendsportart Nummer 1 und daher als Zielgruppe für die Wirtschaft äußerst interessant. In vielen Städten hat man das bereits erkannt, doch in Krefeld tut sich so gut wie nichts. Wenn Politik und Industrie sich da in Zukunft nicht etwas mehr einbringen, darf man sich nicht wundern, wenn es in unserer Stadt immer mehr Vereinen so ergeht wie zur Zeit dem KFC Uerdingen" gibt sich der neue Mann kämpferisch.

Hartmut Oehmen bleibt dem Club selbstverständlich erhalten und kann sich als sportlicher Leiter nun wieder verstärkt um die Belange des Teams kümmern. „Ich freue mich darüber, daß wir mit Herrn Milosevic eine kompetente Person gefunden haben, die den wirtschaftlichen Bereich in unserem Verein professionell leitet und die Kontakte zur Wirtschaft intensiviert. Mit dem König Palast hätte Basketball in Krefeld sogar auf Erstliga-Niveau eine Perspektive. Aber der Club benötigt Unterstützung bereits auf dem Weg dorthin und nicht erst, wenn man oben angekommen ist."

   

Dustin Heun und Benjamin Baltes scherzen mit dem
Panthers-Maskottchen. Robert Müller sieht eher ernst aus,
aber dafür war er der Einzige, der später von der Frei-
wurflinie einen Treffer erzielte, für den VW Borgmann
100,- € in den Spendentopf stecken mußte.

Toller Event, doch leider verloren

Der Rahmen in der Glockenspitzhalle war geradezu ideal, doch sportlich konnten die Panthers mit den Gästen aus Mönchengladbach leider zur phasenweise mithalten. Vor gut 900 Zuschauern erwischten die Lions den besseren Start und führten schnell mit 8:0. Insbesondere Jason Price leistete sich einige unnötige Ballverluste und auch seine Würfe fanden nur selten ihr Ziel. Nach dem ersten Viertel stand es folgerichtig 20:32, womit bereits eine Vorentscheidung gefallen war. Die zweiten 10 Minuten konnten die Gelbhemden mit 26:29 dann ausgeglichener gestalten, was in erster Linie der Treffsicherheit von Michal Twarog und Duez Henderson zu verdanken war. Doch auch den beiden gelang es nicht, den Abstand zu verkürzen, so daß man mit einem 46:61 Rückstand in die Pause ging.

 

 

 

In der Halbzeit gab es dann Tanzeinlagen der Biggi Klömpkes-Formation Delicious sowie den Nachwuchs-Cheerleadern der Panthers, die zum ersten Mal bei einem Spiel auftraten und sich gleich in die Herzen der Zuschauer tanzten.
 
Nach dem Seitenwechsel wollten die Panthers versuchen, das Ruder noch einmal herumzureißen, doch ekltante Unkonzentriertheiten führten erneut zu einem 10:0-Lauf der Gäste und die Begegnung war entschieden. Das dritte Viertel ging mit 21:27 erneut verloren und auch im Schlussabscnitt hatten die Hausherren mit 16:22 das Nachsehen. Der Stimmung in der Halle tat dies jedoch keinen Abbruch und auch zwischen den Akteuren blieb es stets fair.
Für die Sensation des Abends sorgte allerdings der erst zwölfjährige Phillip Lezius, indem er den Ball von der Mittellinie im Korb versenkte. Nachdem zu-vor 9 KEV- bzw. KFC-Profis von der Freiwurflinie gescheitert waren, zeigte sich Hallensprecher Rolf Frangen sichtlich beeindruckt. Phillip darf nun die vom Reisebüro Travel Corner Sachs gestiftete Reise in die Türkei antreten.
Nach der Begegnung posierten die Panther mit Ihren neuen Cheerleadern, die ihre Sache unheimlich toll gemacht hatten.
 
   
   

Neuzugang aus der Lan-desliga von Osterath:
Tomas Petrik (2,08)

Bittere Niederlage in Iserlohn

Mit besten Vorsätzen waren die Panthers zum Tabellennachbarn nach Iserlohn gereist, denn mit einem Sieg hätte man sich einen komfortablen vier Punkte Vorsprung herausarbeiten können. Doch dann kam alles ganz anders. In der Verteidigung machte man die gleichen Fehler, die bereits gegen Cux-haven, Göttingen und Gladbach zu Niederlagen geführt hatten und auch im Angriff lief nicht viel zusam-men. So betrug der Rückstand zur Pause bereits 25 Punkte und die geasamte Starting Five mit Price, Henderson, Veldhuis, Rasic und Kodjoe mußte sich den Vorwurf gefallen lassen, eine geradezu pein-liche Vorstellung abgeliefert zu haben. Der aus Osterath (Landesliga) neu zur Mannschaft gestoßene Tomas Petrik konnte in Sachen Einsatzwillen überzeugen und machte seinen Job als Veldhuis-Backup recht ordentlich.
Das konnte man vom Rest des Teams leider nicht sagen, denn im 3. Viertel wuchs der Vorsprung der Kangaroos zeitweise auf über 30 Zähler an. Erst im Schlußviertel lief es bei den Panthers besser. Der eingewechselte Twarog traff einige Male schön aus der Distanz und Goran Gavric kämpfte unter dem Korb vorbildlich. Nun boten auch Price und Henderson eine akzeptable Leistung, so daß der Vorsprung binnen weniger Minuten auf 14 Punkte zusammenschmolz. Zusammenfassend muß man leider fest- stellen, dass das Team eine große Chance leichtfertig vergeben hat. Nun muss man gegen die Mann-schaften aus der oberen Tabellenhälfte Punkten und das wird mit Sicherheit nicht einfach.

   

Jeka in Cuxhaven nicht zu stoppen

Natürlich hatten sich die Panthers ihren Start in die Rückrunde anders vorgestellt, aber beim Tabellennachbarn aus Cuxhaven war an diesem Wochenende einfach nichts zu holen.
Angeführt von ihrem überragenden Aufbauspieler Jeka vollendeten die BasCats Angriff um Angriff und lediglich in den ersten vier Minuten hatten die Panther die Partie im Griff. Danach übernahm Jeka die Begegnung und ließ seinen Bewacher Price ein ums andere Mal schlecht aussehen. Das Duell der beiden endete zur Halbzeit folgerichtig 19:3 und dieses Verhältnis zeigte sich auch im Pausenstand von 53:38.
Wer nach dem Seitenwechsel mit dem Aufbäumen der Gäste gerechnet hatte, sah sich zunächst leider getäuscht. Nach 28 Minuten führte Cuxhaven mit unglaublichen 30 Punkten (76:46) und somit wäre auch der direkte Vergleich für Krefeld verloren gewesen. Das machte Panthers Coach Oehmen seinen Akteuren in einer Auszeit jedoch deutlich klar und plötzlich präsentierten die Gelbhemden ihr anderes Gesicht. Price bekam Jeka nun in den Griff und glänzte fortan selbst als sicherer Schütze. Der Vorsprung der BasCats schmolz immer mehr dahin und zwei MInuten vor dem Ende war er gar auf 11 Punkte zusammen-geschrumpft. Doch gerade Jason Price, der sein Team mit 15 Punkten in 10 Minuten wieder zurück ins Spiel gebracht hatte, leistete sich nun zwei dumme Ballverluste und die Haus-herren nahmen die Geschenke natürlich gerne an. Die 104:87 Niederlage war aufgrund der schwachen Defense-Leistung der Panthers auch in der Höhe verdient.

 


Jair Veldhuis gewinnt zwar den Sprungball, zeigte danach aber eher ein schwaches Spiel mit 13 Punkten und 8 Turnovers.

Ali setzt sich gegen drei
Gegner durch und punktet
unter dem Korb.

Vertrag mit Alejandro Thomas aufgelöst

Am 2. Januar spielte Alejandro Thomas noch für die Pan-ther in Bremen, obwohl sein Vertrag in beiderseitigem Ein-vernehmen bereits Mitte Dezember aufgelöst worden war. Doch da Nachfolger Jason Price noch nicht spielberechtigt gewesen ist, half Ali seinen alten Teamkameraden ohne viele Worte darüber zu verlieren aus.
"In den 17 Jahren als Vereinschef war die Vertragsauflö-sung mit Ali die wohl schwierigste Entscheidung, die ich zu treffen hatte, denn irgendwie gehörte er einfach dazu. Ali ist zwar ein eigenwilliger Typ, den man auch nach vier Jahren noch immer nicht ganz durchschaut, aber auf dem Feld gibt er stets alles für sein Team. Wir hätten Ali gerne behal-ten, aber wir brauchten nun mal dringend einen Pointguard und diese Rolle kann er in der 2. Liga leider nicht spielen. Ich habe im Laufe der Jahre viele Spieler kommen und gehen sehen, aber Ali wird immer eine ganz besondere Stellung unter ihnen einnehmen" so Panthers Manager Hartmut Oehmen.


Sein konzentrierter ja fast
schon böser Blick war im
Spiel sein Markenzeichen
     

Daniel Kehl ist kein Panther mehr

Am vergangenen Dienstag trennten sich nach einem kurzen Gespräch die Krefeld Panthers und Aufbauspieler Daniel Kehl.
Der Pointguard, der zu Saisonbeginn aus Herten nach Krefeld gekommen war, hatte sich im Team und bei Chris Cummings nicht durchsetzen können und spielte daher in den Planungen des Trainers für die Rückrunde keine Rolle mehr.
Die Panthers wünschen Daniel Kehl für die Zukunft alles Gute.

Ein Ersatz für Kehl wurde bisher nicht gefunden, doch es gilt als sicher, dass die Position nicht intern besetzt wird. Denn sowohl Alejandro Thomas als auch Michal Twarog oder Domagoj Milardovic haben in den letzten Begegnungen gezeigt, dass sie der Rolle als Starting Five Pointguard in der 2. Liga (noch) nicht gewachsen sind.


Duez Henderson
beim Dunking

Erste Halbzeit gegen Göttingen läßt hoffen

Auch in Göttingen blieben die Panther weiterhin ohne zählbaren Auswärtserfolg, doch ins-besondere in der ersten Halbzeit war der Mann- schaft anzumerken, daß man bemüht war, Einsatzwillen und Teamgeist zu demonstrieren. Zwei Attribute, die insbesondere gegen Braunschweig gänzlich gefehlt hatten.
Man hatte sich gut auf den Gegner vorbereitet und wußte um die Stärken der Gastgeber aus der Distanz. Göttingen konnte daher nicht wie gewohnt sein Dreier-Feuerwerk zünden und kam folgerichtig nicht so recht in Schwung. Dies nutzten die Gelbhemden aus und erzielten eine 24:30 Führung nach dem ersten Viertel. Die Angriffe der Hausherren wurden nun im-mer aggressiver, doch noch stand die Verteidigung der Gäste und so war der Halbzeitstand von 56:55 durchaus verdient.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich aber, warum Göttingen zu den Topteams der Liga zu zählen ist, denn nun gelang den Lilien fast alles. Bei Krefeld lief plötzlich nicht mehr viel zu-sammen und und zwangsläufig zog der Favorit Punkt um Punkt davon. Nach 30 Minuten war die Begegnung dann gelaufen und Göttingen war nur noch daran interessiert, die Partie sicher nach Hause zu bringen. Die Panther spielten dieses Spiel mit und so war es für die begeisterten Zuschauer bis zum Schluß nie langweilig.
Abschließend bleibt zu sagen, daß die Panther auf dem richtigen Weg sind, denn erstmals präsentierte man sich als echte Einheit. Insbesondere Jair Veldhuis und Matthias Golomb schienen vom Wechsel an der Seitenlinie zu profitieren, denn beide machten ihre bisher beste Partie im Panther-Dress.

   

Kraft reichte nur für eine Halbzeit

Bereits vor dem Spiel war man sich im Krefelder Lager der Tatsache bewusst, dass die Begegnung gegen Wolfenbüttel nicht gerade unter besten Voraussetzungen stattfinden würde: Freeman mit Rückenproblemen, Veldhuis krank und Henderson nur dank eines kleinen Wunders sowie mit zusammengebissenen Zähnen und dickem Verband an der verletzten Wade dabei. Dazu auch noch ein "Auswärtsspiel" in der ungeliebten Koerver-Halle, da im Glockenspitz zeitgleich eine Mallorca-Party tobte.
Wolfenbüttel konnte hingegen rechtzeitig zum Spiel in Krefeld einen neuen Amerikaner präsentieren und trat mit dem Wissen der Gastgeber-Probleme sehr selbstbewusst auf.
Trotz dieser widriger Vorzeichen verlief das erste Viertel verhältnismäßig ausgeglichen. Die Panther erwischten einen besseren Start (15:8), liessen sich in den letzten beiden Minuten dann aber doch noch die Butter vom Brot nehmen und so ging man mit 15:17 ins zweite Viertel.
Die nun folgenden 10 Minuten sollten das Beste sein, was die Raubkatzen an diesem Wochenende zu bieten hatten, denn durch konzentriertes Spiel und gute Trefferquote konnte man diesen Spielabschnitt mit 28:18 für sich entscheiden, was zu einer 43:35 Pausenführung führte.
Nach dem Seitenwechsel war von eben dieser Konzentration allerdings nicht mehr viel zu sehen und nur dank einiger unglaublichen Drei-Punkte-Würfe von Thomas bzw. Henderson lag man nach 30 Minuten nur mit 2 Punkten (66:68) zurück. Unübersehbar war jedoch der Kräfteverschleiß bei den angeschlagenen Panther-Akteuren. Jair Veldhuis hatte zu keiner Zeit ins Spiel gefunden, Derrick Freeman war mit den Kräften am Ende und Duez Henderson humpelte von Minute zu Minute stärker. Hinzu kam nun noch, dass Alejandro Thomas im Schlussviertel vollständig untertauchte und nicht mehr einen Treffer markierte. Da nützte es auch nichts, dass Patrick Kodjoe weiterhin mit viel Einsatz dagegen hielt und die eingewechselten Bankspieler kämpferisch zu überzeugen wussten. Aus dem Feld gelang dem Team so gut wie nichts mehr und auf der anderen Seite fanden insbesondere die Würfe der beiden Amerikaner Scott und Thore regelmässig ihr Ziel. Die daraus resultierende 87:99 Niederlage wäre unter normalen Umständen daher wohl vermeidbar gewesen, war an diesem Abend jedoch aus Sicht der Gäste nicht unverdient.


Michal Twarog zieht ener-
gisch zum Korb und trifft

Mit den Kräften am Ende
Duez Henderson

   


Duez nicht zu stoppen


Duez ausser Gefecht

Pech für die Panther in Rhöndorf

Eigentlich waren die Rollen vor Spielbeginn klar verteilt, denn Rhöndorf ist in der Saison noch ungeschlagen und Krefeld hat auswärts bisher nicht gewinnen können. Die Zuschauer in Bad Honnef staunten daher nicht schlecht als sie mitansehen mussten, dass nur eine Mannschaft in der Partie den Ton angab - und das waren die Panther aus Krefeld.
Angetrieben von einem guten Daniel Kehl trafen insbesondere Alehandro Thomas und Duez Henderson nach Belieben. Egal, ob von jenseits der Drei-Punkte-Linie, aus unmittelbarer Korbnähe oder bei Freiwürfen - die beiden Amerikaner trafen ihre Würfe. Nach 15 Minuten führte der Aufsteiger daher völlig verdient mit 12 Punkten. Es war un-glaublich still in der Halle und eine Sensation schien sich anzubahnen. Doch plötzlich humpelt Henderson mit schmerzverzerrtem Gesicht an die Aussenlinie. Was zuerst nur wie ein Krampf aussah, stellt sich innerhalb kürzester Zeit als Muskelfaserriss heraus. Mit seinen 83% aus dem Feld und 100% von der Linie (insgesamt 18 Punkte in den ersten 15 Minuten) fehlte den Panthers plötzlich der Kopf des Teams. Bis zur Pause konnte man den Vorsprung zwar noch knapp verteidigen (42:40), doch es war bereits zu diesem Zeitpunkt nicht zu übersehen, dass nicht nur der Muskel des Ame- rikaners, sondern auch der Spielfluss der gesamten Krefelder Mannschaft gerissen war.
Nach dem Seitenwechsel zeigte Rhöndorf dann alle Qualitäten einer echten Spitzen-mannschaft, indem man die Schwäche des Gegners gnadenlos ausnutzte und in eigene Stärke umwandelt. Der Kader der Gastgeber wirkte wie ausgewechselt und das Team von Chris Cummings hatte im dritten Viertel so gut wie nichts dagegen zu setzen. Der Krefelder Coach gab nun verstärkt seinen Bankspielern eine Chance, doch auch sie vermochten dem Spiel keine entscheidene Wendung zu geben.
Angeführt vom ungeheuer cleveren Chris Rojik punkteten die Drachen ein ums ande-re Mal und sicherten sich so letztendlich ungefährdet ihren 96:69 Erfolg.
Wie die Partie mit einem durchspielenden Duez Henderson verlaufen wäre bleibt der Spekulation überlassen, doch zumindest im Krefelder Lager war man sich nach dem Spiel ziemlich sicher, dass man die Drachen an diesem Abend hätte schlagen kön-nen. Nun aber gilt die Aufmerksamkeit allein dem nächsten Spiel gegen Wolfen büttel, das man definitiv ohne Duez Henderson bestreiten muss, denn der Topscorer wird seiner Mannschaft mindestens 2 bis 3 Wochen fehlen.

 

Der "Tank" rollt nicht mehr für die Panther

Am vergangenen Samstag absolvierte Henk Pieterse gegen ETB SW Essen sein letztes Pflichtspiel für die Krefeld Panthers. Der mitlerweile 45jährige Holländer, der aufgrund seiner Statur von 2,12 Metern von seinen Fans nur Henk "The Tank" genannt wird, ist beruflich sehr eingespannt, da er in den Niederlanden für seine Firma "Fun 4 All" landesweit Basketballcamps organisiert. Um zum Training oder zu einem Spiel nach Krefeld zu gelangen, sass der zweifache Familienvater manchmal bis zu vier Stunden im Auto und das geht halt auf Dauer an die Substanz.
Der symphatische Holländer hatte daher bei der Vereinsführung angefragt, ob es möglich wäre, seinen Vertrag aufzulösen, weil ansonsten Job und Familie unter dieser Dreifachbelastung leiden würden. Der Club kam diesem Wunsch nach und bedankt sich bei Henk Pieterse noch einmal für seine Zeit im Panther-Dress.
"Ohne Henk wären wir heute nicht in der 2. Liga" weiss Manager Oehmen die Ver-dienste des Centers in den vergangenen Jahren zu schätzen.

 

Drittes Heimspiel - Dritter Sieg

Auch in ihrem dritten Heimspiel blieben die Krefeld Panthers in der Glockenspitzhalle unbesiegt. Diesmal hiess der Gegner ETB SW Essen und das Team aus dem Ruhrpott machte den Gelbhemden über 40 Minuten das Leben schwer, da man zu keinem Zeitpunkt aufsteckte. Eine echte Siegchance hatten die Schwarz-Weissen jedoch nie, da die Gastgeber die schnelle 7:0 Führung bis zum Schlusspfiff nicht mehr abgaben.
Insbesondere Alejandro Thomas und Derrick Freeman merkte man deutlich an, dass sie ihre katastrophale Wurfquote aus dem Düsseldorf-Spiel vergessen machen wollten und so wurden sie beinahe zwangsläufig mit 33 bzw. 21 Punkten zu den Topscorern des Abends.
Obwohl Essen gewohnt sicher von aussen traf und in Jones den besten Akteur unter den Brettern besass, glichen die Panther diese Vorteile mit grossem Einsatz und ungeheuerem Siegeswillen immer wieder aus. Nach dem ersten Viertel hiess es 22.17 und folgerichtig ging man auch mit einer 46:40 Führung in die Halbzeitpause.
Nach dem Wechsel versuchte Essen verstärkt über Jones in der Zone das Spiel zu kippen, doch Veldhuis, Pieterse und der kurzfristig verpflichtete Patrick Kodjoe hielten mit vereinten Kräften dagegen, so dass die Krefelder Führung lediglich um 2 Punkte auf 66:62 zusammen schmolz.
Im Schlussabschnitt wechselte Essen dann die Taktik und man versuchte, die Panthers-Akteure ein ums andere Mal durch taktische Fouls an die Linie zu bringen, was Krefeld im 4. Viertel insgesamt 17 Freiwürfe einbrachte. Da jedoch 16 davon ihren Weg in den Korb fanden ging diese Taktik nach hinten los, denn insbesondere Alejandro Thomas hatte an diesem Abend Nerven wie Drahtseile und verwandelte 12 von 12 Freiwürfen.
Besonders hervorzuheben ist auf jeden Fall noch Duez Henderson, der trotz eines Trauerfalls in der Familie angetreten war und erst am Sonntag Morgen zur Beerdigung in die USA zurück flog. Dem genauen Beobachter blieb nicht verborgen, dass der symphatische Amerikaner in der kompletten 2. Halbzeit mit Tränen in den Augen spielte und es trotzdem immer wieder schaffte, sich zu konzentrieren. Am Ende war er mit 20 Punkten massgeblich am 93:87 Sieg der Panthers beteiligt.


Henderson gegen Jones


A. Thomas trifft trotz Nr 15

   

Panthers hielten in Düsseldorf lange mit

Auch im dritten Auswärtsspiel der Saison musste sich der Aufsteiger aus Krefeld seinem Gegner geschla-gen geben, doch eben dieser Gegner hiess diesmal Düsseldorf und gegen den selbsternannten Top-Favoriten der Liga hatte man sich ohnehin nicht allzu grosse Chacen ausgerechnet.
Trotzdem wollte man den Magics das Leben schwer machen und abgesehen vom 1. Viertel gelang dies den Panthers auch recht ordentlich.
In der Anfangsphase zeichnete sich jedoch bereits ab, dass die Trefferquote der Gelbhemden an diesem Abend nicht gerade überragend werden würde.

Ein ums andere Mal fanden freie Würfe nicht ihr Ziel und so führten die Hausherren nach 10 Minuten bereits mit 23:16. Im zweiten Viertel lief es für die ohne Henk Pieter-se angetretenen Gäste dann besser und auch körperlich hielt man gut dagegen. Der Abstand konnte zwar nicht verringert werden, aber das Viertel-Ergebnis von 19:17 war durchaus verdient, was zu einem Halbzeitstand von 42:33 führte.
Nach dem Seitenwechsel überboten sich beide Teams dann im Auslassen auch der grössten Chancen und die Wurfquote sank auf indiskutable Werte. In der 28. Minute lag für kurze Zeit die Sensation in der Luft, denn in den ersten 7 Minuten des 3. Vier-tels hatte man den Magics nur 4 Punkte zugelassen und war so bis auf 46:45 heran-gekommen. Hätte Krefeld in dieser Phase nicht nur 2 von 6 Freiwürfen verwandelt, wäre sogar die Führung möglich gewesen, doch ein Fehler von Milardovic ermöglichte erneut den Ausbau des Düsseldorfer Vorsprungs. Das dritte Viertel endete 12:12 und auch im Schlussabschnitt überboten sich beide Teams an Harmlosigkeit, was sich selbst von der Freiwurflinie fortsetzte. 9 von 22 hiess hier die gemeinsame Quote und 3 Minuten vor dem Ende war es beim Stand von 63:57 sogar noch spannend. Letztendlich setzte sich der Favorit glücklich, aber nicht unverdient mit 70:57 durch und auf beiden Seiten dürfte in der kommenden Woche wohl Wurftraining angesagt sein.

Panthers auf Kangaroo-Jagd erfolgreich

Auch in ihrem zweiten Heimspiel in der 2. Bundesliga konnten sich die Krefeld Pan-thers gegen ihren Gegner durchsetzen und stehen mit 4:4 Punkten auf dem achten Tabellenplatz.
Nach den beiden Auswärtsniederlagen in Mönchengladbach und Hagen merkte man den Krefelder Akteuren bereits beim Aufwärmen an, wie motiviert sie gegen Iserlohn an den Start gehen wollten, doch trotz aller Konzentration verlief das 1. Viertel relativ zerfahren und war auf beiden Seiten durch unnötige Ballverluste geprägt. Die gut 400 Zuschauer in der Glockenspitzhalle mussten aufgrund der 20:17 Führung nach den ersten 10 Minuten zwar nicht zittern, doch schön anzusehen war es auch nicht.
Ein völlig anderes Bild jedoch im 2. Spielabschnitt: Die Panther fuhren nun ihre Krallen aus und ergatterten sich Steal um Steal. Henderson und Thomas waren nun kaum noch zu stoppen, doch der Mann des Abends sollte ein anderer sein!

Michal Twarog zeigte sich sowohl als Pointguard als auch als sicherer Schütze von seiner besten Seite. Er versenkte sechs von acht Dreiern und sein Zuspiel hinter dem Rücken auf Duez Henderson, der mit dem Pausenpfiff per Dunking zum 63:38 vollen-dete riss die Zuschauer förmlich von den Sitzen. Eine 25-Punkte-Führung zur Halbeit war mehr als man erwartet hatte - das Spiel war gelaufen.
Nach dem Seitenwechsel tat man das, was man in der Regionalliga nur allzu gerne getan hatte: man lieferte sich mit dem Gegner ein munteres Run and Gun-Spiel, so dass es für die Zuschauer trotz der hohen Führung niemals langweilig wurde. Coach Chris Cummings wechselte nun munter durch und alle 10 Akteure konnten sich in der Scorerliste eintragen. Man gestattete den Gästen nun etliche einfache Punkte, doch der Vorsprung sank nie unter komfortable 20 Punkte. Michal Twarog bestätigte seine Leistung über die gesamten 40 Minuten und auch Alejandro Thomas bewies über die volle Distanz seine Qualitäten. Die letzten 120 Sekunden gehörten dann den Scharf- schützen Henderson und Golomb, die mit vier Dreiern in Folge den 121:93 Sieg end-gültig sicherten. 121 Punkte in einem Spiel - das hat in dieser Saison noch kein anderes Team der Liga geschafft.

Eine gute Halbzeit reichte in Hagen nicht

Nach der schlechten Vorstellung bei den Lions brannten die Panther auf Wiedergut-machung, doch mit Hagen hatte man einen der absoluten Liga-Favoriten und somit einen ganz grossen Brocken vor der Brust.
Von Beginn an bewies man mannschaftliche Geschlossenheit und jeder einzelne Akteur zeigte sich im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert. Jair Veldhuis eröffnete das Spiel mit einem krachenden Dunk, doch das erste Viertel ging trotz allem mit 27:21 an die Gastgeber. Das zweite Viertel begann man mit einem tollen 14:0-Lauf, was dem Team eine 35:27 Führung einbrachte. Dabei zeigte erstmalig Alejandro Thomas, dass er eine wichtige Stütze der Panther sein kann, aber auch Domagoj Milardovic erwies sich auf der Pointguard Position als sehr durchschlagskräftig. Eine Pausenführung von 46:40 war der verdiente Lohn für die Panthers.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Hagen jedoch stark verbessert und insbeson- dere Matthias Grothe traf traumhaft sicher aus der Distanz. Bei den Panthers vermoch-te plötzlich keiner der Aufbauspieler die Begegnung zu lenken und so kam es ein ums andere Mal zu dummen Ballverlusten, die wiederum zu leichten Punkten für Phönix führten. Im dritten Viertel gelangen Krefeld lediglich 15 Punkte von denen 11 allein Duez Henderson beisteuerte. Der Rest des Kaders zeigte sich sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung nicht hundertprozentig konzentriert und das wird von einem Top-Team der 2. Bundesliga halt bestraft. So ging man also mit einem fünf Punkte Rückstand mit 66:61 ins letzte Viertel, doch nun spielte Hagen seine ganze Erfahrung aus und auch die gut 1000 Zuschauer in der schönen Ischelandhalle halfen ihrem Team auf die Siegerstrasse. Die Phönix-Akteure nutzen auch die kleinsten Fehler der Panther gnadenlos aus und setzten sich Punkt für Punkt ab. Am Schluss hiess es dann 93:79 und der Aufsteiger aus Krefeld fuhr mit der Erkenntnis nach Hause, dass man durchaus in der Liga mithalten kann und die schwache Leistung der Vorwoche hoffentlich ein einmaliger Ausrutscher war.
M.Twarog
war noch einer
der Besseren

 

Panther verloren Duell der Raubkatzen

Wie bereits im Pokalspiel gegen Rhöndorf verschlief Krefeld die Anfangsphase, doch Gladbach bestrafte dies nur mit einer 8:0 Führung, so dass die Gäste bereits nach kurzer Zeit die Partie wieder ausgeglichen gestalten konnten. Das zweite Viertel endete sogar unentschieden, so dass der Halbzeitstand mit 43:40 auch noch relativ versönlich aussah, wenn man nur die reinen Zahlen betrachtete.
Trotzdem war es nicht zu übersehen, dass den Panthers der nötige Biss fehlte und die Gastgeber schlichtweg aggressiver zu Werke gingen. Duez Henderson präsentierte sich von Beginn an ausgesprochen schwach und Alejandro Thomas erreichte erneut nicht seine Normalform. Hatte Derrick Freeman bis zur Pause noch eine an- sprechende Leistung geboten, so ging auch er nach dem Seitenwechsel sang und klanglos unter. Die Lions präsentierten sich hingegen weiterhin spielfreudig und so bauten sie ihre Führung von Minute zu Minute weiter aus. Der Wechsel von Chris Cummings auf die komplette zweite Fünf brachte zwar die erhoffte Intensität-Steige- rung, doch wirklich eng wurde es für Neuwerk nie. Bei den Panthers verdienten sich allein Milardovic und Gavric besondere Erwähnung. Der Rest des Teams spielte ein-fach nur unterirdisch schlecht, so dass der 89:65 Sieg der Lions auch in der Höhe absolut in Ordnung geht.

   

Panthers starten mit einem Sieg gegen Cuxhaven

Die Spieler konnten den Startschuss in die Saison 2004/2005 kaum noch erwar-ten, denn schliesslich wollten sie alle beweisen, dass sie das Zeug für die 2. Bundesliga haben.
Von Beginn an legten die Panthers dann auch los wie die Feuerwehr und schon nach 5 Minuten führte man gegen den Mitaufsteiger aus Cuxhaven mit 13:4 und bis zur Viertelpause konnte der Vorsprung sogar auf 27:11 ausgebaut werden. Insbesondere Duez Henderson demonstrierte mit 13 Punkten und 2 krachenden Dunks, wer der Herr im Hause war.
Bereits im 2. Viertel gab Coach Chris Cummings den Bankspielern dann einige Minuten, was jedoch zu einem Bruch im Spielfluss und einer Verringerung des Vorsprungs zur Halbzeit auf 39:33 führte.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Raubkatzen allerdings erneut sehr aggressiv und diesem Druck waren die Gäste schlichtweg nicht gewachsen. Angetrieben von einem ausgezeichneten Daniel Kehl rollte Angriff um Angriff auf den Cuxhavener Korb zu und nun war auch Jair Veldhuis aufgewacht. Der 23jährige Holländer demonstrierte mit einigen schönen Dunks wie wichtig er für die Panther unter dem Korb ist und spätestens jetzt sprang der Funke auch auf die gut 700 Zuschauer in der Glockenspitzhalle über.
Das dritte Viertel wurde mit 33:15 gewonnen und bei einem Spielstand von 72:48 war die Partie bereits gelaufen. Chris Cummings nutzte die Gelegenheit um im Schlussviertel beinahe ausschliesslich seine Bankspieler einzusetzen und selbst die zweite Fünf konnte sich noch mit 23:21 durchsetzen, so dass die Begegnung mit 95:69 sicher gewonnen wurde.
Am kommenden Dienstag treffen die Panthers im Pokal allerdings auf einen Gegner von ganz anderem Kaliber. Anpfiff gegen das Top-Team ausRhöndorf ist um 20 Uhr in der Glockenspitzhalle.
   

Panthers im Pokal eine Runde weiter

Die Pflichtspiel-Premiere der Saison 2004/2005 haben die Panthers erfolgreich gemeistert, denn gegen den Mitaufstei- ger Schalke setzte man sich im DBB-Pokal sicher mit 91:78 durch. Die Gäste aus Gelesenkirchen lagen bereits nach 3 Minuten mit 14:0 zurück und bis zum Schluss gab Krefeld die Führung auch nicht mehr ab. Es war zwar nicht der Tag von Alejandro Thomas, aber dafür bot Neuzugang Derrick Free- man ein unglaubliches Spiel und auch Center Jair Veldhuis wußte zu gefallen. Gewohnt treffsicher aber auch Duez Hen- derson, der mit 27 Punkten zum Topscorer wurde.
In der 2. Pokalrunde treffen die Panther am Dienstag, den 5. Oktober um 20.00 Uhr in der Glockenspitzhalle nun auf ein absolutes Topteam der 2. Liga: SOBA Rhöndor

 

AUFSTIEG IN DIE 2. BASKETBALL BUNDESLIGA - SAISON 2004/2005

TGH Wetter gegen Krefeld Panthers   85 : 98     (27.03.2004)

Etwas verhalten war die Stimmung der Panther-Akteure vor dem letzten Saisonspiel in Wetter, denn in dieser Formation war es wohl das letzte Spiel des Teams und das stimmte einige Spieler doch ein wenig traurig.

In Wetter traten sie zum letzten Mal
gemeinsam im Panther-Dress auf:

Die fantastischen Vier
Silvester Mcintosh
Duez Henderson
Alehandro Thomas
Jason Price
hier mit Manager Hartmut Oehmen

Irgendwie gehemmt schien dann auch das Spiel der Krefelder und die ansonsten so zahlreichen, spektakulären Aktionen waren nur ab und an zu bestaunen.
Auf der anderen Seite spielte Wetter hingegen motiviert auf. Der lautstarke Trainer Sadowski hatte sich wohl vorgenommen, daß einzige Team zu stellen, das die Panther in einer Saison zweimal geschlagen hat.
Trotz sieben erfolgreicher Dreier der Gäste in der ersten Hälfte führte sein Team zur Pause nicht einmal unverdient mit 58:51, denn die Gelbhemden hatten bisher nicht mehr getan, als absolut notwendig.
Auch im dritten Viertel plätscherte das Spiel weiter vor sich hin. Krefelds Coach Chris Cummings hatte bereits im ersten Viertel begonnen, munter durchzuwechseln und da Stamm-Center Henk Pieterse nicht mitgefahren war, hatte insbesondere Goran Gavric aureichend Zeit, Spielpraxis zu sammeln. Trauriger Höhepunkt des dritten Viertels war der Kieferbruch von Jason Price, den sich der Aufbau bei einem unglücklichen Zusammenprall mit Wetters Pointguard Günther zuzog.
Nách 30 Minuten stand es 78:77 für die Gastgeber und die Fans in der Halle hofften weiterhin auf eine Sensation.
Diese Hoffnung wurde auch noch eine Weile geschürt, denn im Krefelder Spiel war keine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Man tat genau so viel wie nötig war, um den Gegner nicht davonziehen zu lassen und hielt die Begegnung somit weiterhin spannend. Vier Minuten vor dem Ende setzte Jason Price dann aber ein Zeichen. Trotz Kieferbruch und zweier losgeschlagener Zähne ließ sich der Amerikaner wieder einwechseln und erzielte gleich einen Treffer. 180 Sekunden vor dem Ende ging beim Stand von 85:86 endlich ein Ruck durch das Team und die Panther schalteten den berühmten Gang nach oben.
Wetter gelang von nun an kein einziger Punkt mehr und die Raubkatzen versuchten in drei Minuten das nachzuholen, was man beinahe das ganze Spiel lang versäumt hatte:
Steal Mcintosh und schneller Paß auf Thomas. Der läßt zwei Gegner einfach stehen und läuft einen Fastbreak. Doch anstatt sicher zu vollenden wirft er den Ball nur ans Brett und der nachfolgende Henderson hämmert den Abpraller per Mega-Dunk in den Korb.
Die Halle tobt und auch die Wetter-Fans sind begeistert.
Den Schlußpunkt setzt dann verdientermaßen Jason Price selbst. Nach einem Paß von Henderson schließt der 1,80-Meter-Mann mit einem three-sixty-Dunk ab und beendet so eine erfolgreiche Panther-Saison.


Jugurtha Lafi

Matthias Golomb
 

Die Punkte der Panther: Thomas 31, Henderson 22, Price 21, Mcintosh 12, Salihi 5, Lafi 4, Golomb 3, Milardovic, Gavric

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Krefeld Panthers gegen SVD 49 Dortmund   100 : 90     (20.03.2004)

Es war ja viel spekuliert worden vor diesem Spitzenspiel, doch diejenigen, die in der Halle waren, konnten von der ersten Minute an erkennen, daß jegliches Taktieren bei den beiden Teams in keinster Weise angesagt war.
Dortmund legte los wie die Feuerwehr und nach drei Minuten führten die Gäste bereits mit 2:8. Auch nach sieben Minuten sah es ganz danach aus, als ob die Panther heute böse unter die Räder geraten würden, denn der Tabellenführer zeigte seine ganze Klasse und führte mit 9:18. "Action" Jackson, nach 8 Wochen Sperre endlich wieder dabei, schien die Panthers allein erschießen zu wollen, denn bis zu diesem Zeitpunkt gingen bereits drei Dunkings auf sein Konto.
Doch die Panther reagierten und schafften innerhalb von drei Minuten den Ausgleich zum 20:20, um sich in den letzten 60 Sekunden dann doch noch drei Dormunder Körbe einzufangen.
Mit einer 20:26 Führung ging der Liga-Primus also ins zweite Viertel und die Akteure machten dort weiter, wo sie aufgehört hatten: Offense total.
Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Hammer-Szenen auf beiden Seiten. Insgesamt sieben Dreier gab es im zweiten Viertel zu sehen und Jackson ließ einen weiteren krachenden Dunking folgen. Das Sahnehäubchen des Viertels lieferte jedoch der kleinste Akteur auf dem Spielfeld Jason Price: Anstatt den Ball auf die Kollegen Thomas oder Henderson abzulegen, zog der Aufbau gegen drei Dortmund in vollem Thempo in die Zone, hob ab und dunkte seinen deutlich größeren Gegnern mit einem unglaublichen Sprung direkt ins Gesicht. Die Halle stand Kopf.
Die Panthers schafften es dabei nie in Führung zu gehen, doch auch Dortmund konnte sich nicht wirklich absetzen. Zur Halbzeit führt Dortmund 49:50. Spannung pur auf dem Spielfeld und auf den Rängen feierten die Zuschauer sich und ihre Mannschaft.
Schalke und Herten waren in der Glockenspitzhalle im dritten Viertel mörderisch unter die Räder geraten. Dortmund war also gewarnt, doch genutzt hat es den 49ers nichts. Die "fantastischen Vier" (Henderson, Thomas, Price, Mcintosh) schalteten zwei Gänge hoch und Derne hatte nichts mehr entgegenzusetzen. Nur ganze drei Körbe aus dem Feld gelangen dem Tabellenführer im driten Viertel. Von Jacksons Dynamik oder Friedrichs Treffsicherheit war nichts mehr zu sehen, doch auf der anderen Seite punkteten die Gelbhemden aus allen Lagen und spielten sich in einen regelrechten Rausch. 27:12 für Krefeld hieß es nach 10 Minuten und die Anzeigetafel zeigte somit einen Spielstand von 76:62 an.
Im Schlußviertel schien es dann genauso weiterzugehen, denn Thomas und Henderson erhöhten schnell auf 86:66 und die Partie schien gelaufen. Angefeuert von ihren Fans kamen die Gäste jedoch noch einmal zurück und fünf Minuten lang konnten die Panther nicht einen Treffer erzielen. Zwei Minuten vor dem Abpfiff lautete das Ergebnis demnach 86:76 und Dortmund witterte noch einmal eine Chance. Zumindest wollte man nicht den direkten Vergleich verlieren, denn das Hinspiel gewann Derne mit 9 Punkten. Folgerichtig versuchten die Gäste nun das Spiel mit taktischen Fouls schnell zu stoppen, in der Hoffnung, daß die Panther Schwächen an der Linie zeigen würden. Doch diese Hoffnung sollte nicht erfüllt werden. In den letzten 120 Sekunden warf Krefeld insgesamt 12 mal auf den Korb (davon 10 mal von der Freiwurflinie), doch nur ein Versuch verfehlte sein Ziel. Auch Dortmund jetzt mit einer ausgezeichneten Quote von der Linie, aber bei mehreren einfachen Würfen versagten den Gästen die Nerven. So auch beim letzten Angriff 20 Sekunden vor dem Ende. Krefelds Rebound Spezialist Pieterse war mit fünf Fouls bereits vor drei Minuten ausgeschieden, so daß Golomb den fast einen Kopf größeren Bohnenkamp verteidigen mußte. Zwei Dortmunder Würfe aus dem Gewühl finden nicht ins Ziel, doch eine dritte Chance auf 8 Punkte heranzukommen gibt es nicht, denn Golomb fischt sich den Rebound und läßt die verbleibenden Sekunden verstreichen.
580 Zuschauern (davon gut 50 aus Dortmund) hatten ein tolles Spiel gesehen, daß die Saison am letzten Spieltag noch einmal richtig spannend werden läßt.

 

Der Kleinste läßt es richtig
krachen. Jason Price (1,80)
mit einem Monster-Dunk
über Kai Friedrich.

Jackson blockt Henderson,
doch in der 2. Halbzeit war
vom Dortmunder nichts mehr
zu sehen.

 

Die Punkte der Panther: Henderson 33, Thomas, Price, Mcintosh je 21, Lafi 2, Pieterse 2, Golomb, Salihi, Miladrovic, Gavric

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Krefeld Panthers gegen Hertener Löwen 129 : 106     (06.03.2004)

Vier Spieltage vor Saisonende hatten die Panthers noch eine schwierige Aufgabe vor der Brust, denn Herten war immerhin als einer der Topfavoriten in die Saison gegangen. Entsprechend konzentriert gingen die Mannen von Chris Cummings ins Spiel und die Zuschauer konnten von Beginn an sehen, daß hier die beiden besten Offense-Teams der Liga gegeneinander spielten.
Von der ersten Minute an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, mit guten Trefferquoten auf beiden Seiten, so daß es nach 10 Minuten bereits 29:25 hieß.
Entgegen seiner sonstigen Gewohnheit wechselte Chris Cummings bereits früh munter durch, so daß im zweiten Viertel bereits alle Akteure zum Einsatz gekommen waren. Durch diese Maßnahme waren stets frische Leute auf dem Feld und das Thempo konnte so unverändert hoch gehalten werden. Herten versuchte zwar, dieses Spiel anzunehmen, doch das ging immer mehr zu Lasten der eigenen Verteidigung. Von Minute zu Minute wurde es für die Panther einfacher, weitere Punkte zu erzielen. Der Hertener Versuch wenigstens im Angriff mitzuhalten scheiterte allerdings ebenfalls, an die Wurfquote von Henderson, Thomas und Co kamen die Löwen nicht heran. Allein Lutz Rütter und ab und zu Stefan Fürst hielten etwas dagegen, so daß die Gelbhemden zur Pause bereits einen beruhigenden 61:53 Vorsprung verzeichnen konnten.

 

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Hausherren noch einmal die Intensität und
die Löwen hatten rein gar nichts mehr entgegenzusetzen. Ein Fastbreak nach dem
anderen überrollte die Hertener Gäste und die Panther begannen, die Löwen
regelrecht vorzuführen. Thomas, Henderson und Price zauberten wie in einem
Allstar Game, aber ihre Gegenspieler verteidigten auch so. Die Panther jedoch
ungewohnt einsatzbereit auch in der Defense. Kein Krefelder Foul im dritten Viertel
und ein unglaubliches Ergebnis von 37:19 aus diesem Spielabschnitt standen
schließlich 10 Minuten vor dem Abpfiff zu Buche.


Mit 100:72 ging man also ins letzte Viertel, in dem dann weitgehend die Bankspieler ihr Können zeigen durften. Von der Show der Starting Five angesteckt, versuchten auch sie zu zaubern, was dann auch einige Mal sehr gut gelang.
Unterm Strich war das Spiel im Schlußabschnitt jedoch recht zerfahren, da die Sache von niemandem mehr so richtig ernst genommen wurde.
Sorry, stimmt nicht ganz. Hertens Coach meinte zum wiederholten Male mit den Schiedsrichtern diskutieren zu müssen und wurde daher nach zwei technischen Fouls disqualifiziert und der Halle verwiesen.
Nach 40 Minuten hieß es schließlich 129:106 und für die Löwen ist Krefeld mal wieder keine Reise wert gewesen.

 

Beinahe jeder Akteur
im Hertener Dress
versuchte sich in der
Verteidigung gegen
Alehandro Thomas -
vergeblich !!!
Ali erzielte 43 Punkte

 

Die Punkte der Panther: Thomas 43, Henderson 27, Mcintosh 26, Price 12, Golomb 6, Gavric 6, Lafi 5, Pieterse 4, Milardovic

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BSV Wulfen gegen Krefeld Panthers 99 : 100   (28.02.04)

Auf der Homepage des BSV Wulfen hatten Fans den Panthers bereits im Vorfeld einen heißen Tanz versprochen und Manager Oehmen sollte sogar Angst um sein Auto haben, hieß es auf dieser Seite.
Angst hatten die Panther jedoch nicht und das war ihnen von Beginn an anzumerken. Krefelds Amerikaner trafen wie gewohnt aus allen Lagen und Aufbau Jason Price schien sich heute besonders viel vorgenommen zu haben. Unglaublich dynamisch trieb er sein Team nach vorne und erzielte im ersten Viertel bereits 12 Punkte, davon alleine 3 Dreier, zur 31:25 Führung der Panther.
Im zweiten Viertel die Gelbhemden dann aber wie gelähmt. Wulfen deutlich agiler und zwischenzeitlich sogar mit einem 11:0 Lauf zur 40:39 Führung für die Gastgeber. Zur Halbzeit gab es folgerichtig einen sechs Punkte Rückstand (47:53) und insbesondere von Alehandro Thomas hatte man bislang noch nicht viel gesehen.
Das Donnerwetter in der Kabine blieb jedoch aus. Ruhig und sachlich zählte Coach Chris Cummings die Gründe für das schlechte Spiel auf und sprach die Schwächen der einzelnen Akteure deutlich an. Die Spieler nahmen sich das zu Herzen, denn nach der Pause präsentierten sich die Panther wieder deutlich stärker. Aber Wulfen hatte am Erfolg gerochen und angepeitscht von den knapp 500 Zuschauern kämpfe das Team von Trainer Zöllner um jeden Meter Boden. Etliche Freiwürfe für Krefeld waren die Konsequenz, doch von der Linie zeigte man sich stark wie immer. Zwischen der fünften und zehnten Minute ließen die Panther dann nur ganze drei Wulfener Körbe zu, was zu einer knappen, aber verdienten 76:74 Führung nach dem dritten Viertel führte.
Auch das Schlußviertel begann für die Krefelder recht positiv, denn nach fünf Minuten hatte man den Vorsprung auf 8 Punkte (89:81) ausgebaut. Zwei schnelle Körbe von Wulfens Bregulla zum 89:85 beantwortete Jason Price mit seinem siebten Dreier zum 92:85 und in der Halle war es merkwürdig ruhig geworden ,da dies die Vorentscheidung gewesen zu sein schien.
Die Panther wurden im Glauben des sicheren Sieges unaufmerksam und brachten Wulfen somit zurück ins Spiel. Drei Minuten lang trafen die Gäste nicht den Korb, doch auf der Gegenseite machten es Stearn und erneut Bregulla deutlich besser. Plötzlich stand es 98:92 für die Gastgeber. Es waren nur noch 73 Sekunden zu spielen und Wulfen war in Ballbesitz. Die Halle tobte, denn die Fans feierten ihren BSV.
Die Panthers hatten selbstverständlich auf Ganzfeld-Presse umgestellt und Wulfen zeigte Nerven. Ballverlust in der eigenen Hälfte, Thomas bekommt den Ball und wird im Wurf gefoult. Drei Freiwürfe sind die Folge von denen er zwei trifft. Vier Punkte Rückstand, 61 Sekunden zu spielen, Einwurf Wulfen.
Erneut schaffen des die Hausherren nicht über die Mittellinie zu gelangen und wieder wird Thomas im Wurf gefoult. Diesmal gibt es zwei Freiwürfe, die Krefelds Nummer 5 beide versenkt. Nur noch zwei Punkte Rückstand, 48 Sekunden zu spielen und Ballbesitz Wulfen.
Beinahe erneuter Steal durch Henderson, doch die Schiris entscheiden auf Foul. Rob Stearns, seit Jahren Wulfens bester Schütze geht an die Linie und trifft nur den zweiten Freiwurf zum 99:96.
Schneller Einwurf auf Alehandro Thomas, der wie der Blitz in die Wulfener Hälfte vordringt. Knapp acht Meter vor dem Korb stoppt er ab, eine Körpertäuschung und sein Dreier sitzt. Ausgleich. 99:99 und noch 13 Sekunden zu spielen bei Ballbesitz Wulfen.
Die Panther machen unglaublichen Druck und die Arme von Henderson, Thomas und Price sind nun überall. Wulfens Akteure sichtlich nervös und der Einwurf geht direkt ins Seitenaus. Paß auf Henderson, der wird gefoult und muß an die Linie. Auch Duez zeigt Nerven, doch immerhin sitzt sein zweiter Versuch zum 100:99. Noch sind 5,5 Sekunden zu spielen und Wulfen wirft ein. Jetzt bloß kein dummes Foul, aber auch kein freier Wurf. Die Verteidigung der Panther jetzt nicht mehr ganz so aggressiv und Wulfen schafft es noch einmal in die Zone, wo Stearns zum Korbleger ansetzt. Der Ball verläßt die Hand, berührt den Ring, die Fans bejubeln den Siegtreffer, doch der Ball dreht sich wieder aus dem Korb heraus. Die Panther hatte gewonnen.
Der Schlußpfiff von Schiedsrichter Kai Kemna war im Wulfener Jubel untergegangen. Selbst wenn Stearns getroffen hätte, hätte der Korb nicht mehr gezählt. Aber im Nachhinein konnte man froh sein, daß der Ball sich wieder herausgedreht hat. Die Athmosphäre in der Halle war von Beginn an alles andere als freundlich gewesen und wie die doch stark alkoholisierten Wulfener Fans reagiert hätten, kann niemand sagen.
Wulfens Mannschaft hätte ein Unentschieden, das es im Basketball leider ja nicht gibt, mit Sicherheit verdient gehabt. Die Wulfener Fans haben jedoch das bekommen, was sie aufgrund der Ereignisse in Krefeld und Ihrer peinlichen Gesänge bei diesem Spiel verdient hatten - eine schmerzhafte Niederlage in letzter Sekunde, nachdem man den Sieg schon sicher in Händen gehabt hatte.

Die Punkte der Panther: Thomas (30/1), Price (25/7), Lafi (3), Milardovic, Golomb, Gavric, Hendersen (24), McIntosh (18/1), Pieterse

 

Thomas   
schnell und                                 
dynamisch
wie gewohnt.


 

Henderson  
wie so oft  
Herrscher  
der Lüfte.  

 


Jugend Bergheim gegen Krefeld Panthers 93 : 102   (21.02.04)

Die Panthers waren gewarnt, was den heutigen Gegner anging, denn das Hinspiel in der heimischen Glockenspitzhalle hatte der Aufsteiger bereits für sich entscheiden können. Außerdem konnte man sich keinen weiteren Ausrutscher erlauben, wenn man dem Spitzenduo aus Dortmund und Salzkotten weiterhin auf den Fersen bleiben wollte.
Nach 75 Sekunden mußte Bergheims Coach dann auch bereits eine erste Auszeit einfordern, denn sein Team lag aufgrund des Krefelder Blitzstartes bereits 10:2 zurück. Wachgerüttelt durch die Worte ihres Trainers kamen die Gastgeber zurück aufs Feld und von nun an entwickelte sich ein munteres Basketballspiel, in dem beide Teams die Verteidigung weitgehend unberücksichtigt ließen. Folgerichtig hieß es nach 10 Minuten 33:33 und die Zuschauer hatten ein wahres Dreier-Festival gesehen. 5x Krefeld - 4x Bergheim machte insgesamt 9 Dreier im ersten Spielabschnitt und die Akteure fanden es scheinbar richtig cool, denn im zweiten Viertel ging das muntere Distanzwerfen fröhlich weiter. Nun zeigte sich allerdings die individuelle Klasse der Panther, denn die Gäste trafen erneut 4 Dreier, wohingegen die Hausherren nur Fahrkarten schossen. Eine 58:51 Führung der Raubkatzen war die logische Konsequenz.
Nach der Halbzeitpause wechselte Chris Cummings dann etwas öfter durch, doch auch gegen die Bankspieler der Panther konnten sich die Bandits nicht wirklich durchsetzen und verringerten den Abstand nur um zwei Punkte auf 72:67.
Der absolute Siegeswille von Bergheim schien dadurch weitgehend gebrochen zu sein und die Gelbhemden fingen mehr und mehr an zu zaubern. Nach dem Motto: "Wer an Karneval schon zu einem Basketballspiel geht, dem soll auch etwas geboten werden" griffen Henderson, Thomas, Mcintosh und Price nun immer öfter in die Trickkiste und spielten regelrecht mit ihren Gegnern. Diese wußten sich oft nur durch Fouls zu helfen, doch auch von der Freiwurflinie trafen die Panther traumhaft sicher. Hin und wieder verzauberten sich die Herren in gelb zwar regelrecht, doch die Krefelder Führung geriet nie ernsthaft in Gefahr.
Nach 40 Minuten stand es 102:93 und die Bandits hatten in einem attraktiven Basketballspiel gezeigt, daß sie besser sind als ihr augenblicklicher Tabellenstand. Allerdings verfügen sie nicht über ein Duo Thomas - Henderson und einen Abwehrrecken wie Pieterse, was dann letztendlich den Unterschied ausmachte.

Die Punkte der Panther: Thomas (42), Henderson (38), Price (13), Mcintosh (7), Pieterse (2), Lafi, Golomb, Milardovic, Salihi, Gavric

 

Der kleine
Jason Price
springt höher
als Fitzsimmons 
                     

Silvester Mcintosh   
trifft sicher, umringt   
von 3 Bergheimern   

 


TV Werne gegen Krefeld Panthers 76 : 96   (14.02.04)

Mit gemischten Gefühlen waren die Panther zum Spiel nach Werne gereist. Nicht aber etwa, weil man befürchtete, gegen den Tabellen Vorletzten zu verlieren, sondern weil man die negativen Fan-Geschehnisse aus dem Hinspiel noch im Kopf hatte (Stichwort: Toilettenrollen-Halter)
Doch bereits beim Aufwärem zeigte sich, daß alle Bedenken nicht gerechtfertigt waren, denn das zahlreiche Publikum präsentierte sich ausgesprochen fair und bejubelte sogar die spektakulären Warm Up Dunks von Henderson & Co, so daß die Gelbhemden noch einige zusätzliche Flugeinlagen einlegten.

Zum Spiel: Da die Panther in den vergangenen Begegnungen stets ausgesprochen schlecht gestartet waren, hatte man sich heute vorgenommen, gleich von Beginn an zu demonstrieren, wer der Herr auf dem Parket ist. Angeführt von einem hervorragend aufgelegten Duez Henderson (bereits 16 Punkte im 1. Viertel) legten die Gäste los wie die Feuerwehr, so daß es nach sechs Minuten bereits 11:20 stand. Nun folgten vier Dreier in Folge und nach 10 Minuten war die Partie beim Stand von 25:37 eigentlich schon entschieden.
Da Pieterse fehlte und Thomas, der in der Vorwoche gegen Schalke noch 45 Punkte erzielt hatte, einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte (kam erst zum 2. Viertel), wechselte Chris Cummings gleich von Beginn an munter durch. Insbesondere Sedat Salihi und Domagoj Milardovic machten dem gegnerischen Aufbau das Leben schwer, so daß es immer wieder zu schönen Fastbreaks mit Dunking Abschluß kam. Bei einem dieser krachenden Dunks riß sich Silvester Mcintosh einen halben Fingernagel ab, doch trotz stark blutender Wunde machte Sly mit einem Tapeverband weiter. Die logische Konsequenz dieser konzentrierten Spielweise war eine 20 Punkte Führung bereits zur Pause (39:59).
Die zweite Halbzeit wollte Chris Cummings nun dazu nutzen, um einige neue, taktische Varianten auszuprobieren, was dazu führte, daß das Spiel nun nicht mehr ganz so flüssig lief. Zwei Hammer-Dunks von Henderson rissen die Fans dann aber doch von den Bänken und ließen die Stimmung in der Halle aufleben. Das 3. Viertel ging mit 21:28 nicht mehr ganz so deutlich an die Gäste, doch das Spiel war beim Stand von 60:87 längst entschieden.
Im Schlußabschnitt änderten einige Werne Spieler nun leider ihr Defense-Verhalten, indem sie versuchten, die meisten Aktionen durch Halten zu verhindern. Spektakuläre Showeinlagen wurden somit unmöglich und da Krefeld 5 Minuten vor dem Schlußpfiff mit 30 Punkten führte (62:92) schaltete Krefeld zwei Gänge herunter, um keine unnötigen Verletzungen zu riskieren. Das wurde von Werne natürlich zur Ergebniskosmetik genutzt, doch wirklich schön war die Begegnung nun leider nicht mehr. Eigentlich schade, denn beide Teams hätten noch etwas für die Gallerie zaubern können.
Nach 40 Minuten hatten die Panther erwartungsgemäß mit 76:96 gewonnen und Werne hatte eindrucksvoll bewiesen, daß es ein absoluter Verlust für die Liga wäre, wenn das Team mit dieser schönen Halle und dem symphatischen Publikum absteigen würde.

Die Punkte der Panther: Henderson 35, Mcintosh 18, Salihi 12, Price 11, Milardovic 8, Lafi 6, Thomas 4, Golomb 2, Gavric

  

Duez Henderson
war nicht nur auf-
grund seiner Dunks
der Star des Abends  
             


Ali Thomas  
überliess das  
Punkten heute  
den Anderen 
 


Krefeld Panthers gegen FC Schalke 105:76   (07.02.04)

Die Spitzenbegegnung des 19. Spieltages fand ohne Zweifel in Krefeld statt, denn dort empfingen die Panther den selbsternannten Aufstiegsfavoriten aus Schalke. Die Ausgangsposition konnte nicht spannender sein, denn beide Teams standen punktgleich auf dem dritten Platz und nur der Gewinner kann dem Spitzenduo weiter auf den Fersen bleiben.
Schalke demnach hochkonzentriert und nach 5 Minuten folgerichtig mit einer 3:12 Führung. Doch jetzt wachten die Gastgeber auf und auch das Schußglück kam zurück. Mit neun Punkten in Folge glich man zum 12:12 aus und bis zum Ende des 1. Viertels entwickelte sich ein munteres Spielchen, das ständig hin und her schwenkte (19:21 für Schalke). Die beiden Spieler mit der Nummer 5 Alehandro Thomas und Josh Steinthal waren mit jeweils 8 Punkten im Anfangsviertel die auffälligsten Akteure.
Im zweiten Spielabschnitt dann ein ähnliches Bild, doch Pieterse bekam Kück nun besser in den Griff und Golomb schaltete nicht nur Severing weitgehend aus, sondern erzielte auch selbst drei wichtige Körbe. Die Schalke Defense mußte sich nun also auf einen zusätzlichen Scorer konzentrieren und das schaffte Platz für Thomas und Henderson. Steinthal hielt mit 5 Punkten in diesem Viertel noch relativ gut mit, aber Thomas deutete mit 7 Zählern bereits an, daß auch er heiß war. Die Panthers gingen mit einer verdienten 4-Punkte Führung (42:38) in die Pause und die Zuschauer hatten bis dahin ein überdurchschnittlich gutes Regionalliga Spiel gesehen.
Nach dem Wechsel dann vier schnelle Punkte der Gäste zum Ausgleich, doch wer nun weiterhin ein offenes Spiel erwartet hatte sah sich gründlich getäuscht. Henderson und Thomas schalteten gleich zwei Gänge nach oben und das ganze Team spielte plötzlich eine unglaublich aggressive Defense. Die Panther trafen aus allen Lagen und Schalke wußte sich nur noch durch Fouls zu helfen. Keine gute Entscheidung, denn auch hier blieben die Gelbhemden fehlerfrei (100% bei 15 von 15). Thomas mit 11 und Henderson sogar mit 15 Punkten in diesem Viertel waren einfach nicht zu stoppen. Schalkes Amerikaner waren hingegen gänzlich abgetaucht (Anderer 2 und Steinthal 0), allein der engagierte Barth versuchte dagegen zu halten. Eine bereits spielentscheidene 74:57 Führung der Panthers war die Folge.
Wer nun glaubte, bei den Panthers würde aufgrund der hohen Führung der Schlendrian Einzug halten sah sich getäuscht. Auch die Bankspieler, die nun komplett zum Einsatz kamen, wollten beweisen, daß sie es drauf haben und Alehandro Thomas war ohnehin nicht mehr zu stoppen. 16 Punkte in Folge in nur 3 Minuten, 4 Dreier und fünf von fünf Freiwürfen im vierten Viertel sprechen da eine deutliche Sprache.
Schalke insbesondere in den ersten 5 Minuten des vierten Viertels (17:5) erschreckend harmlos und ohne jeglichen Kampfgeist oder Siegeswillen. Das Team inklusive Trainer schien sich unglaublich früh aufgegeben zu haben. Nur insgesamt 5 Punkte der Schalker Amerikaner Steinthal und Anderer in der zweiten Halbzeit werden nicht nur die Gäste Fans erstaunt haben.
Die Begegnung war übrigens ausgesprochen fair, denn bis auf Schalkes Voregger war kein Akteur bei Spielschluß mit mehr als drei Fouls belastet. Das Doppel-Feilchen von Kück nach einem Zusammenprall mit Pieterse war eher unglücklich als unfair.

Die Punkte der Panther: Thomas 45, Henderson 31 (die beiden zusammen erzielten soviel wie das ganze Schalker Team), Mcintosh 7, Golomb 6, Pieterse 6, Price 4, Milardovic 4, Salihi 2, Lafi, Gavric

TWO GUYS ON FIRE

Duez Henderson
und
Alehandro Thomas
erzielten zusammen
genauso viele Punkte
wie das gesamte Team
von Schalke.

 
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Bayer Leverkusen gegen Krefeld Panthers 90:79   (30.01.04)

Eigentlich hätte man auf Krefelder Seite gut gelaunt nach Leverkusen fahren müssen, denn die auf den Freitag Abend vorgezogene Begegnung fand in der Wilhelm Dopatka Halle statt und hatte somit einen perfekten äußeren Rahmen. Doch die Laune auf Panther-Seite war eher als gedämpft zu bezeichnen, denn mit Henk Pieterse fehlten den Seidenstädtern aufgrund von beruflichen Verpflichtungen ein ganz wichtiger Akteur. Hätte das Spiel wie geplant am Samstag stattgefunden, hätte bei Leverkusen Nachwuchstalent Peter Krausen gefehlt und daher hatte der achtfache deutsche Meister beim Verband schnell mal eine Verlegung beantragt, der dann auch stattgegeben wurde.
Mit einer Jetzt-erst-recht-Einstellung starteten die Gelbhemden dann in die Partie und das erste Viertel konnte tatsächlich auch mit 17:26 gewonnen werden. Jugurtha Lafi und Matthias Golomb teilten sich den Center-Job von Henk Pieterse, doch die beiden hatten gegen die 15 cm größeren Gnad und Krausen schon einen sehr schweren Stand.
Im zweiten Viertel kämpften die Panther mutig weiter, doch die körperliche Überlegenheit der Farbenstädter wurde immer deutlicher. Thomas, Henderson und Mcintosh punkteten von außen so gut es ging, doch die Zone und alle Rebounds gehörte Leverkusen. Trotzdem retteten sich die Gäste noch mit einer 46:40 Führung in die Halbzeit.
Nach der Pause schienen die Leverkusener jedoch begriffen zu haben, daß sie unter den Körben haushoch überlegen waren und nutzten dies eiskalt aus. Ein 12:3-Run in vier Minuten bei dem Ex-Europameister Hansi Gnad 10 Punkte erzielte, brachte Leverkusen zum ersten Mal in Führung (52:49). Die Panther mobilisierten daraufhin noch einmal alle Kräfte und Thomas sowie Henderson brachten die Raubkatzen mit vier Dreiern in Folge noch einmal zurück ins Spiel, so daß man Ende des vierten Viertels sogar mit 67:62 führte.
Doch das Ankämpfen gegen die körperlich so überlegenen Leverkusener hatte Kraft gekostet und das zeigte sich nun im Schlußviertel. Den Bayer-Riesen Gnad und Krausen hatten die Panther unter den Körben kaum noch etwas entgegenzusetzen und auch Leverkusens Jungprofi Twarog zeigte nun seine Klasse, indem er 16 Punkte in 10 Minuten erzielte. Bis zwei Minuten vor Schluß hielten die Panther noch eisern dagegen (80:78 für Bayer), doch in den letzten 120 Sekunden brachen alle Dämme und es gelang nur noch ein einziger Punkt. Bayer war nur noch durch Fouls zu stoppen und erzielte 8 der letzten 10 Punkte von der Linie. Die Panther waren hingegen stehend k.o., so daß die letzten drei Würfe als Air-Balls noch nicht einmal den Ring berührten.
Mit Henk Pieterse unter dem Korb als Gegenpol zu Hansi Gnad hätten die Panthers das Spiel wohl souverän nach Hause gefahren und mit drei anstelle von nur zwei Trainingseinheiten pro Woche wäre es wahrscheinlich auch mit der Kondition etwas besser gestellt gewesen. Aber alles "wenn" und "aber" nützt nun nichts mehr.
Besonders ärgerlich wird diese Niederlage durch die Tatsache, daß auch Tabellenführer Dortmund deutlich gegen Schalke verlor und der Abstand auf die Tabellenspitze durch einen Sieg nur noch 2 Punkte betragen hätte.
Genau gegen diese Schalker trifft man am kommenden Samstag um 19.00 Uhr in der Glockenspitzhalle. Das Hinspiel in Gelsenkirchen hatten die Panther nach einer starken Leistung gewinnen können und nun braucht man erneut einen Sieg, um zumindest den dritten Platz dauerhaft zu sichern.
Wer weiß, vielleicht reicht ja sogar der zum Aufstieg in die 2. Bundesliga, wenn die Gerüchte stimmen und Dortund bzw. Salzkotten gar nicht aufsteigen wollen.

Die Punkte: Thomas 26, Henderson 22, Mcintosh 15, Price 9, Lafi 7, Golomb, Salihi, Milardovic, Gavric

 

Duez Henderson hier im Zweikampf mit Peter Krausen.
Da der Leverkusener Jungprofi am Samstag im Rookie Allstar Game teilnehmen
sollte, mußte die Partie auf Freitag Abend vorverlegt werden.
Dass am Freitag unser Center Henk Pieterse beruflich verhindert war interessierte
beim WBV niemanden. Sowas nennt man dann Leverkusen-Bonus.

Bayer also mit drei Leuten über zwei Meter, zwei davon sogar über 2,10 Meter -
die Panther dafür ganz ohne Zwei-Meter-Mann.
Ein Defizit, das nicht auszugleichen war.


Krefeld Panthers gegen GV Waltrop 97:80   (24.01.03)

Nach einem erfolgreichen Freundschaftsspiel am Donnerstag abend in Düsseldorf beim Tabellenführer der 2. Bundesliga hatte die Truppe von Trainer Chris Cummings gegen Regionalliga Schlußlicht Waltrop anfangs gehörige Motivationsprobleme.
Das Hinspiel in Waltrop hatte man mit 40 Punkten Unterschied gewonnen und nun fehlte beim Tabellenletzten auch noch der gesperrte Djorgevic. Die Gäste bemerkten schnell, daß die Raubkatzen nicht konzentriert agierten und insbesondere der flinke Smazal nutze das immer wieder aus. Aber auch seine Teamkollegen durften beinahe ungehindert von der Krefelder Verteidigung immer wieder punkten. Die 47:50 Halbzeitführung der Gäste war daher trotz zweier unglaublicher Buzzer Beater noch nicht einmal unverdient.
In der Halbzeit dann nur ein Satz von Coach Cummings: "Our defense is shit - change it."
Seine Schützlinge nahmen ihren Coach beim Wort und schalteten in der Verteidigung zwei Gänge höher. Nur 10 Waltroper Punkte im dritten Viertel waren die Folge. In der Offense wachte insbesondere Alehandro Thomas auf, der allein 14 der insgesamt 26 Krefelder Punkte in diesem Viertel markierte. Mit 73:60 war die Partie nach dem dritten Viertel dann spätestens gelaufen und die Gelbhemden taten das, was sie am liebsten tun:
Sie spielten für die Gallerie und boten den Zuschauern einige Leckerbissen vom Feinsten.
Im vierten Viertel taten sich beide Teams nicht mehr weh. Krefeld punktete beinahe ausschließlich per Dunking oder 3er und selbst die Bankspieler glänzten mit spektakulären Treffern wie z.B. Goran Gavric per Alley Hoop.
Der Endstand des Spiels lautete 97:80 und Krefeld hatte gewonnen ohne sich wirklich anstrengen zu müssen. Allerdings hatte man es auch erneut versäumt zu zeigen, daß man in der Lage ist, ein Spiel über 40 Minuten zu dominieren.
Durch die unerwartete Heimniederlage von Dortmund gegen Leverkusen wird die Liga an der Spitze schneller wieder spannend als die Panther erwarten durften.
Manager Oehmen: "Ich habe zwar immer gehofft, daß sich uns noch einmal die Gelegenheit bietet, die beiden führenden Dortmund und Salzkotten anzugreifen, aber daß das so schnell der Fall sein könnte, daran habe ich nicht geglaubt. Nun dürfen wir selbst allerdings keine Fehler machen, denn sonst nutzen uns die Ausrutscher der Konkurrenz gar nichts. Gegen Leverkusen wird es mit Sicherheit verteufelt schwer, denn gegen uns sind sogar Gnad und Soltau wieder dabei, die beim Sieg gegen Tabellenführer Dortmund bekanntlich gefehlt haben."

Die Punkte der Panther: Thomas 30, Henderson 29, Mcintosh 18, Price 8, Pieterse 6, Milardovic 4, Gavric 2, Lafi, Salihi, Golomb

 

Die Abteilung      
Defense      
bei den Panthers     

Henk Pieterse     
und     
Silvester Mcintosh  
   

 
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TV Salzkotten gegen Krefeld Panthers 72:73   (17.01.04)

Krefeld wieder mit Henderson, doch der Star der Panthers war alles andere als fit und ohne Training seid 14 Tagen. Das merkte man dem Akteur auch an, denn er konnte dem Spiel nur über sehr kurze Strecken seinen Stempel aufdrücken.
Die Panthers starteten mit viel Respekt vor Salzkotten, denn schließlich hatte man dank eines überragenden Matejic und zweier katastrophaler Schiedsrichter sein Heimspiel verloren.
In der ersten Halbzeit gelang es den Raubkatzen dann auch, Matejic beinahe komplett auszuschalten (nur 4 Punkte), doch es schien so, als ob man mit den Schiedsrichtern erneut Pech haben sollte. In den ersten vier Minuten jeder Pfiff für Salzkotten und die ersten 5 Punkte der Sälzer ALLE von der Linie. Doch dann wurde die Schiedsrichterleistung besser und bis zum Ende des ersten Viertels konnten sich die Gelbhemden eine 16:13 Führung herausspielen.
Gleich nach der Viertelpause dann ein 12:0-Lauf der Panther in nur vier Minuten, der die Gastgeber nachhaltig verunsicherte (28:13). Nun hatte man auch noch Glück mit den Schiri-Entscheidungen, denn ungefähr für sechs Minuten gingen alle strittigen Pfiffe zugunsten von Krefeld, was Trainer Kortmann so auf die Palme brachte, daß er sein T haben wollte (Zitat) und es auch bekam. Mit 40:23 gingen die Teams in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel Salzkotten und insbesondere Matejic wie ausgewechselt. Aggressiv in der Verteidigung und voller Durchsetzungswillen im Angriff ging die junge Truppe zu Werke. Ein 9:0-Lauf in nur 3 Minuten brachte das Team auf 32:42 heran und es entwickelte sich nun ein echtes Spitzenspiel. Die Schiedsrichter blieben bis zum Ende der Begegnung weiterhin schwach (einstimmige Meinung aller Beobachter), doch im dritten Viertel wurde zumindest niemand benachteiligt. Kein Team konnte sich nun entscheidene Vorteile verschaffen und es ging mit 60:49 ins letzte Viertel.
Auch hier erwischten die Hausherren erneut den besseren Start, denn in der 34. Minute stand es plötzlich nur noch 62:60 für Krefeld und Alehandro Thomas erhielt sein fünftes Foul.
Henderson versuchte nun das Krefelder Spiel zu übernehmen, doch seine Aktionen wirkten ungewohnt kraftlos. Ein dummes Foul (sein fünftes) zwei Minuten später war die Folge und auch er mußte das Feld verlassen. Das war für Salzkotten wie eine Signalwirkung und Matejic übernahm erneut die Führungsrolle beim folgenden 11:0-Lauf der Sälzer zur 71:65 Führung.
Was nun folgte war ein echter Krimi:
Ein Dreier von Jason Price brachte die Panther zurück ins Spiel (71:68).
Im Gegenzug verfehlt Matejic BEIDE Freiwürfe und die Panthers erkämpfen den Rebound. Henderson-Ersatz Matthias Golomb verwandelt einen klaren Dreier aus der Ecke, doch die Schiris zeigen nur 2 an. Es steht somit 71:70 für Salzkotten und es sind noch 53 Sekunden zu spielen. Wieder muß ein Sälzer an die Linie, doch Jakobsen trifft nur im zweiten Versuch zum 72:70. Price bringt den Ball und jeder rechnet damit, daß der flinke Amerikaner es entweder selbst versucht oder Golomb den Wurf auflegt. Doch der Aufbau entscheidet sich für seinen Landsmann Mcintosh, der in diesem Viertel noch überhaupt keinen Wurf genommen hatte. Die Entscheidung war goldrichtig, denn Sly trifft 19 Sekunden vor dem Ende mit einem Dreier zum 72:73.
Salzkotten hat noch einmal die Chance zum Sieg, doch die Panther Defense macht enormen Druck und Price gelingt sogar ein Steal, der jedoch nicht zu weiteren Punkten führt.
Das Spiel ist aus und die Panther haben nun nur noch zwei Punkte Rückstand auf Salzkotten.

Beste Spieler: Alehandro Thomas und Silvester Mcintosh 
Die Schiedsrichter haben es beiden Teams sehr schwer gemacht, denn es war leider nie eine Linie festzustellen.
Gott sei dank hielten sich die Phasen, in denen ein Team bevorteilt wurde ziemlich die Waage, so daß ihre Leistung nicht spielentscheidend war. 16:2 Freiwürfe im vierten Viertel für Salzkotten halte ich persönlich allerdings für etwas sehr viel.


Die Punkte der Panthers:  Thomas (21), Price (13/1), Milardovic (2), Golomb (4), Henderson (14/1), McIntosh (12/1), Pieterse (8)

  

Diese beiden waren in Salzkotten die Garanten des Sieges:


Silvester Mcintosh
erzielte den Siegtreffer

Jason Price
als übersichtiger Aufbau und Schütze

 

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Münster gegen Krefeld (20.12.2003)

Nach zwei Niederlagen in Folge mußte Krefeld in Münster auf Center Henk Pieterse verzichten, der bereits mit seiner Familie in die USA geflogen war. Das Hinspiel in eigener Halle hatte man aufgrund einer überragenden Centerleistung von Buschmeier bereits verloren und nun fehlte auch noch der einzige "echte" Krefelder Center. Mit entsprechend großem Respekt war man also nach Münster gereist und sogar Manager Hartmut Oehmen
wurde als "Ersatz-Center" reaktiviert.
Die ersten fünf Minuten verliefen dann auch alles andere als erfolgsversprechend, denn Münster legte los wie die Feuerwehr und führte mit 14:2. Allein Duez Henderson schien im ersten Viertel dagegenhalten zu wollen, denn er erzielte 12 der insgesamt 17 Panther Punkte. Alehandro Thomas schien total von der Rolle und mußte bereits nach vier Minuten Domagoj Milardovic weichen. Unter dem Korb hatte Matthias Golomb von Beginn an die undankbare Rolle übernommen, Buschmeier zu bewachen.
Das zweite Viertel schien dann so weiterzulaufen wie das Erste begonnen hatte, denn die Gastgeber bauten die 27:17 Führung sogar noch auf 33:17 aus.
Nun aber drei entscheidende Wechsel von Trainer Chris Cummings:
Wie vor dem Spiel abgesprochen übernahm Jugurtha Lafi die Aufgabe gegen Buschmeier, Ali Thomas kam zurück für Silvester Mcintosh und Sedat Salihi sollte anstelle von Domagoj Milardovic Druck auf den gegnerischen Aufbau machen.
Und diese Taktik ging gänzlich auf. In acht Minuten legten die Panther einen 31:9 Lauf hin, dem Münster so gut wie nichts entgegenzusetzen hatte. Salihi vereitelte jegliches Aufbauspiel der Gastgeber. Lafi schaltete nicht nur seinen Gegenspieler aus, sondern erzielte selbst acht wichtige Punkte und Thomas war wie ausgewechselt. 15 Punkte im dritten Viertel, davon 6 in einer Minute und kein Fehlwurf. Das Blatt schien sich zur Halbzeit gewendet zu haben (42:48)
Doch Münster reagierte in der Pause. Thomas wurde nun stark verteidigt und Henderson wurde ohnehin das ganze Spiel weitgehend gedoppelt. Also waren es zwei andere Spieler, die dem dritten Viertel ihren Stempel aufdrückten. Bei den Panthers handelte es sich dabei um Silvester Mcintosh, der ein ums andere Mal unauffällig punktete, doch dabei allein in diesem Viertel 5 Körbe erzielte. Auffälligster Spieler dieses Abschnitts jedoch einwandfrei der Münsteraner Kamp! Seine drei Dreier zwischen der 29. und 30. Minute, davon einer als Buzzer Beater von der Außenseite der Mittellinie hielten Münster überhauht erst im Spiel und die Partie mit 73:75 weiterhin offen.
Das letzte Viertel mußte also die Entscheidung bringen und da die Amerikaner in Diensten der Panther sich nicht mit einer Niederlage in den Urlaub verabschieden wollten, schalteten Thomas, Henderson und Mcintosh noch einmal einen Gang höher. Drei Dreier von Thomas und 90% Freiwurfquote des Teams bei einem unglaublich hohen Tempo ließen den tapfer kämfenden Münsteranern einfach keine Chance.
Jugurtha "Jük" Lafi machte sein bestes Spiel im Panther-Trikot und bewahrte Hartmut vor einem noch größeren Muskelkater. Sedat Salihi diesmal weniger als Pointguard, sondern wie aus alten Zeiten gewohnt, als unangenehmer Pitbull an den Fersen des gegnerischen Aufbaus.

In der kompletten Hinrunde wußte Jugurtha Lafi, der Neuzugang
von RheinEnergy Cologne 2 (Oberliga) nicht zu überzeugen.
In Münster ersetzte er den fehlenden Henk Pieterse jedoch
ausgezeichnet und war ein Garant des Krefelder Erfolges.

 

Die Punkte von Krefeld: Thomas 31, Henderson 26, Mcintosh 25, Lafi 15, Price 13, Milardovic 2, Golomb, Salihi, Gavric, Oehmen

 


Dortmund gegen Krefeld Panthers (06.12.2003)

Das Spitzenspiel in Dortmund wurde seinem Namen mehr als gerecht.
Alles, was man sich in einem dramatischen Basketballspiel vorstellen kann, wurde den Zuschauern in Dortmund geboten.
Selbst VOR Spielbeginn herrschte in der Halle bereits riesige Spannung, denn um 19.30 Uhr standen genau 3 Panther-Akteure auf dem Parkett. Der Rest saß noch im Auto. Aufgrund von endlosen Staus kam der Krefelder Troß nach 2,5 Stunden Fahrt endlich an. Die Spieler hatten sich bereits in den Pkws umgezogen und waren nach 5 Minuten "Warmmachen" zwangsläufig spielbereit.
Ein Dreier von Henderson zum Auftakt signalisierte "Wir sind da" und nach 6 Minuten führten die Panthers 11:15. Doch Dortmund hielt dagegen und konnte das 1. Viertel sogar mit 29:23 für sich entscheiden.
Das 2. Viertel begann wie das Erste mit einem Dreier, doch diesmal war es Radegast, der das Zeichen setzte. Bis zur 15 Minute führte Dortmund dann auch, doch plötzlich waren die Panther wieder im Spiel und lagen mit 34:37 (16.) bzw. 38:44 (18.) vorn. Durch Friedrich und Klotz drehte sich das Spiel jedoch innerhalb von einer Minute zur 46:44 Pausenführung für die Gastgeber.

Im dritten Viertel schien sich dann die Vorentscheidung anzubahnen.
Dortmund baute den Vorsprung Stück für Stück aus und lag in der 29. Minute mit 11 Punkten vorn (71:60). Doch Alehandro Thomas wollte das Spiel noch nicht abhaken und erzielte in 90 Sekunden sage und schreibe 10 Punkte, so daß man mit einem 71:70 ins letzte Viertel ging.
Duez Henderson wollte da nicht zurückstehen und eröffnete das Viertel mit einem Dreier und drei Minuten vor Spielende führten die Raubkatzen auch mit 85:91. Die gut agierenden Friedrich und Jackson brachten Dortmund jedoch zurück ins Spiel. 5 Sekunden vor Spielende erzielte Jackson dann sogar die viel umjubelte 94:93 Führung und erhielt von den Schiedsrichtern auch noch einen Bonuswurf zugesprochen. Auch den verwandelte der Amerikaner sicher und die Halle stand Kopf. Und nun passierte folgendes:

Einwurf Pieterse auf Panther Point Guard Jason Price und der wohl schnellste Spieler der Liga startete durch.
Über den rechten Flügel zog er gegen drei Mann in die Dortmunder Zone und ließ dort gegen die übermächtig großen Gegenspieler einen verrückt-spektakulären Buzzer-Beater los, der allerdings sein Ziel knapp verfehlte.

Ein Pfiff des Schiris ließ die Gäste jedoch jubeln und die Halle erstummen. Ein Dortmunder Spieler hatte ins Netz gegriffen und so am Korb gezogen. Der Wurf wurde gewertet und es gab Verlängerung.

Insbesondere Dortmunds Spielertrainer Radegast wollte die Entscheidung nicht wahr haben und diskutierte heftigst mit den Unparteiischen, die sich jedoch nicht beirren ließen. Zurecht wie sich übrigens nach dem Spiel herausstellte und auch die Dortmunder zugestehen mußten.
Der Krimi ging also weiter...

Und es sollte auch noch eine Weile so spannend bleiben, denn nach Ablauf von drei Minuten stand es immer noch unentschieden 107:107.
Die letzten zwei Minuten gehörten jedoch einwandfrei den Gastgebern. Die Panther machten in dieser Phase unnötige, leichte Fouls und Dortmund tat das, was ein Spitzenteam tun sollte: man traf seine Freiwürfe. Und zwar zu 100%. Von den letzten 10 Punkten erzielten die Gastgeber 8 von der Linie.
Aufgrund der clevereren Mannschaftsleistung geht der Dortmunder Sieg in Ordnung und das tolle Publikum ist absolut auf seine Kosten gekommen.
Es ist beinahe unmöglich, für dieses Spiel die besten Spieler zu benennen, denn es gab so viele Akteure in den verschiedenen Phasen, die dem Spiel ihren Stempel aufgedrückt haben.
Jackson zum Beispiel war drei Viertel nicht besonders stark, im 4. Viertel und der Verlängerung dann aber wohl der Matchwinner.

Zu nennen bei Dortmund aber auch Friedrich (wie immer) sowie Jambon und Klotz.
Bei den Panthers Henderson nicht ganz so stark wie sonst (24), dafür aber Thomas überragend (36).
Die Schiedsrichter mit einigen "unglücklichen" Entscheidungen (unsportliches Foul gegen Friedrich muß man nicht pfeifen), aber im großen und ganzen doch eher sehr gut. Auch hier Kompliment.
Ein toller Abend mit einem echten Spitzenspiel.

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Krefeld Panthers gegen Bayer Uerdingen (30.11.2003)

Gut 400 Zuschauer sahen am Sonntag Mittag in der Glockenspitzhalle eine ausgeglichene erste Halbzeit (45:45) zwischen den Krefeld Panthers und Bayer Uerdingen.
Bei den Panthers waren Henderson, Thomas und Pieterse angeschlagen und so kam es, daß Bayer dank der starken Amerikaner de Muth und Davis in den ersten 20 Minuten gut mithalten konnte.
Während die Zuschauer in der Halbzeit eine tolle Show der Krefelder Break Dance Gruppe "Secret Force" bestaunen durften, betonte Panthers-Coach Chris Cummings in der Kabine, daß Bayer das hohe Tempo der ersten Halbzeit unmöglich durchhalten könnte und seine Akteure nur die Schwächephase des Gegners abwarten müßten. Dann sollten sie jedoch hellwach sein, um das Spiel zu entscheiden.

  Der Plan ging auf.
Als Alehandro Thomas in der 25 Minute mit einem Wahnsinns-Crossover auf der linken Seite den ansonsten so flinken Michael Davis einfach stehen lies, war das das Zeichen, die Intensität zu erhöhen.
Um das Spiel noch schneller zu machen, kam Matthias Golomb für Henk Pieterse und innerhalb von 5 Minuten war die Partie durch eine 10-Punkte Führung der Panthers entschieden.

Im vierten Viertel mußten die Raubkatzen den Vorsprung nur noch verwalten, was sie auch souverän taten. Der 37jährige Davis war nicht mehr so druckvoll wie in der ersten Halbzeit und de Muth, der in Hälfte eins noch mit 26 Punkten geglänzt hatte, kam im zweiten Spielabschnitt nur noch auf 10 Treffer.

Bayer spielte in der ersten Halbzeit über seinen Verhältnissen und besaß mit de Muth und Davis nur zwei Akteure, die auf Panthers Niveau mitspielen konnten. Uerdingens dritter Amerikaner Herron erwies sich erneut als Totalausfall.   
Angeführt von Henderson und Thomas brachte Krefeld das sehr faire Spiel ungefährdet nach Hause.
Die Schiedsrichterleistung war ausgesprochen gut, da es so gut wie keine strittigen Entscheidungen gab und
auch auf den Rängen war die Stimmung erfreulich friedlich.
Einige Bayer Akteure blieben nach Spielschluß sogar auf ein Bierchen in der Glockenspitz Gaststätte, zu dem Panthers Manager Oehmen spontan eingeladen hatte.

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Schalke 04 gegen Krefeld Panthers (25.10.2003)

Es war saukalt in der Schalker Halle, doch die Akteure auf beiden Seiten sollten dafür sorgen, daß man keine Zeit zum Frieren hatte: 
Von der ersten Minute an gingen beide Teams sehr konzentriert zu Werke, denn Schalkes Trainer Beck hatte mit seiner Formulierung im Stadionheft recht: "Der Verlierer braucht erst mal einige Zeit, um wieder Kontakt zur Tabellenspitze zu bekommen".
Nach 3 Minuten führte Schalke mit 7:5, doch das war die letzte Führung der blau-weißen im gesamten Spiel.
Mit sechs Dreiern in sieben Minuten erspielte sich Krefeld eine 29:21 Führung nach dem ersten Viertel. Bei Schalke verdiente sich die Nummer 14 Kück mit 10 Punkten Bestnoten, doch zu diesem Zeitpunkt wußte noch niemand in der Halle, daß der Spieler damit sein Pulver auch schon verschossen hatte.
Im zweiten Viertel begann Krefeld dann regelrecht zu zaubern.
Auch bei beinahe abgelaufener Shot-Clock zeigten sie ein ums andere Mal echte Sahnestückchen und nicht nur bei 2 krachenden Alley Hoops waren selbst die Schalker Fans begeistert.
Eine 57:45 Halbzeitführung war der Lohn für diese spektakuläre Spielweise.

Schalke kam gestärkt aus der Pause und das gesamte Team schaltete noch einen Gang höher, so daß sich ein echtes Spitzenspiel entwickelte. Es folge ein offener Schlagabtausch und nun schien auch Schalkes Ami Steinthal aufgewacht zu sein, doch echte Vorteile konnten sich die Gastgeber nicht erarbeiten. (20:19 für Schalke)
Ein ähnliches Bild im vierten Viertel, mit dem Unterschied, daß Schalke nun aggressiv presste und somit zwangsläufig mehr Fouls beging. Genutzt hat es jedoch nicht viel, denn Krefeld traf in diesem Viertel 10 seiner 11 Freiwürfe.
Problematisch auch aus Schalker Sicht, daß viele Spieler im Abschluß keine Verantwortung übernehmen wollten. Allein Steinthal und der oft gescholtene Trainersohn Beck (stark) punkteten regelmäßig.
Die Panthers nahmen immer öfter das Thempo aus dem Spiel und begnügten sich damit, die Führung zu halten.

Fazit:
Kück als Spieler eigentlich stärker als Pieterse, doch selbst gegen die Krefelder Bankspieler Lafi und Soliman konnte er sich heute nicht durchsetzen.

Auch auf der Pointguard-Position waren die Gastgeber mit Anderer grundsätzlich stärker besetzt, doch auch hier waren Domagoj und Salihi überlegen. Ein insbesondere im zweiten Abschnitt sehr starken Steinthal genügte halt nicht, um das Trio Thomas-Henderson-Mcintosh (zusammen 86 Punkte) zu stoppen.

Duez Henderson und Alehandro Thomas haben daher gut lachen und freuen sich auf weitere Aufgaben...

 
Aufgrund der cleveren und spektakulären Spielweise geht der Krefelder Sieg absolut in Ordnung. Für die Zuschauer war es ein echter Leckerbissen und Schalke (sehr symphatisch) ist noch lange nicht abgeschrieben.

PS: Die Schiris paßten sich dem Niveau des Spiels an und pfiffen gut
(Fouls 23:22)